Werkstattbericht · Juli 2026
Wie aus verteilten Informationen ein gemeinsames Studienportal wurde.
Elf Wochen vom ersten Prompt bis zum Go-live. Mehr als 200 Seiten, aus einem Baukasten erzeugt. Die KI skalierte Recherche und Produktion – Menschen verantworteten Fakten, Ton und Freigaben.

Die zentrale These
Der Engpass war nicht die KI. Der Engpass war die Entscheidung.
Varianten entstanden schneller, als Menschen sie gemeinsam prüfen und freigeben konnten. Deshalb wurde nicht das Modell, sondern der Feedback- und Freigabekreislauf zum wichtigsten Werkzeug.
Mit KI gebaut. Von Menschen geprüft.
Das Projekt in drei Ebenen
Inhalte ordnen. Seiten erzeugen. Änderungen absichern.
Die technische Architektur und der menschliche Prüfprozess wurden gemeinsam entwickelt – und mehrfach umgebaut.
Ein Baukasten statt 200 Einzelseiten
Daten, Templates, Komponenten, Overrides und ein statischer Build.
02Ein Kreislauf statt einer großen Freigabe
Feedback, Arbeitskopie, Vorher/Nachher, Entscheidung, Veröffentlichung.
03Ein Experiment mit messbarem Aufwand
1.548 Arbeitsstände, zwei große Zeitblöcke und klare Lehren.
Vom Prompt bis zum Go-live
Elf Wochen, zwei Spuren.
Während auf Leitungsebene entschieden wurde, lief im Maschinenraum schon der Prototyp. Fünf Tage nach dem ersten Prompt wurde am konkreten Beispiel entschieden.
Erster Prompt
Ein PRD wird zum Auftrag für einen Wegwerf-Prototyp.
Beschluss
Die Universitätsleitung entscheidet am bereits laufenden Beispiel.
Professorium
Das fast fertige Portal wird hochschulweit gezeigt.
Go-live
Mehr als 200 statische Seiten gehen online.
Die technische Tiefenbohrung
Vom Web-Crawl bis zum statischen HTML.
Die nächste Seite zeigt die Datenflüsse, den Baukasten und die Leitplanken, mit denen aus heterogenen Quellen konsistente Seiten wurden.
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